Natur-Erhaltungs-Prinzip (N.E.P)

Teilnehmer Bewerbung Zukunftspreis 2019

Das N.E.P. ist eine neue, von Mitko-Pierre Gentscheff aufgrund seiner Notwendigkeit entwickelte Herangehens- und Verhaltensweise, mit unserer arg in Mitleidenschaft gezogenen Natur/Welt verantwortungsvoll umzugehen, um sie vor weiterer Schädigung schützen zu können und die Erholung ihres Bestandes zu fördern. Er hält das Prinzip für geeignet – nach der Bekanntgabe, Umsetzung und Annahme der gleichnamigen Petition – als Gesetzesvorlage zum „Natur-Erhaltungs-Gesetz“ zu werden.

Erklärung des N.E.P.:
Jeder Mensch verpflichtet sich, die freie Natur, bestehend aus all ihren Elementen und Lebewesen, zu achten und zu bewahren. Hiervon ausgenommen sind bestehende, künstlich angelegte Plantagen und Betriebe, die der Ernährung und dem Erhalt unserer Gesellschaft dienen.
Bei grob fahrlässigen oder mutwilligen Zuwiderhandlungen ist der verlorene Bestand oder Lebensraum adäquat zu ersetzen und wiederherzustellen. Als weitere, sowohl pädagogische als auch der Sache dienliche Maßnahme ist die nochmalige Einzahlung des gleichen Betrags auf das hierfür errichtete Konto – dem Naturfond – vorzunehmen, von welchem alle oben beschriebenen, anfallenden Kosten finanziert werden. Durch eine engagierte und breite Kommunikation der anfallenden und dann durchgeführten Maßnahmen ist in der Bevölkerung ein breiter Konsens zu erwarten. Neben den Rücklagen auf dem Konto durch die nochmalige Einzahlung sind durch den Konsens womöglich zusätzliche Gelder aufgrund einer gestiegenen Spendenbereitschaft von Seiten wohlhabender Bürger oder der Industrie zu erwarten. Hiervon können dann weitere Projekte, die der Stabilisierung des Weltklimas, der Rückgewinnung verlorener Lebensräume und die Wiederherstellung einer gesunden Natur dienlich sind, finanziert werden.

Die Stadt Augsburg könnte mit einem „Natur-Erhaltungs-Fenster“ nicht nur in Bayern oder Deutschland, sondern auch international eine Vorreiterrolle übernehmen und mit gutem Beispiel vorrangehen, was Bemühungen zur Lösung unserer Umweltprobleme anbelangt. Dabei kann jeder Interessierte mit der Teilnahme an Bürgerentscheiden zur Vergabe von Geldern aus dem Naturfond aktiv teilhaben.

Themen: Umweltbildung, Natur