Nachhaltig und dauerhaft den Augsburger Frieden machbar machen

Teilnehmer Bewerbung Zukunftspreis 2016

Monika und Werner Mayer setzen sich seit elf Jahren, inzwischen mit Unterstützung ihres Juniorpartners Benedikt Eisele, mit verschiedensten Projekten dafür ein, den Frieden in Augsburg zu fördern. Die Basis aller Projekte ist der Verkauf der selbst hergestellten Friedenshäuschen, die es in unzähligen Varianten unter anderem an folgenden besonderen „Friedensorten“ in Augsburg zu sehen und zu kaufen gibt: Textilreinigung Rapid am Perlachberg, Café Samocca, Zeughaus im 1. Stock und Café im alten Stadtbad. Die Mitarbeiter dort und noch viele weitere Personen, die sich um Verkauf und Verbreitung der Friedenshäuschen bemühen, sind wichtige „Friedensbotschafter“. Der Reinerlös aus dem Verkauf der Friedenshäuschen wird an verschiedene soziale Einrichtungen wie z.B. die Kartei der Not oder die St.-Gregor-Jugendhilfe gespendet.

Das schon 2004 begonnene „Friedensbuch“ soll nun weitergeführt und neu gestaltet werden. Dabei handelt es sich um die Sammlung von vielen Zuschriften bekannter und unbekannter Bürgerinnen und Bürger zum Thema „Friedenshaus – der Frieden geht vom eigenen Haus aus“. Das Buch soll jetzt um die Friedensorte und die Erkenntnisse und Erlebnisse aus elf Jahren Friedenshaus-Initiative ergänzt werden. In Zusammenarbeit mit der Augsburger Allgemeinen Zeitung (AZ) soll zur Einsendung von weiteren interessanten und spektakulären Geschichten über und um die Friedenshäuschen aufgerufen werden. Diese sollen auch in das Friedensbuch einfließen, das dann zusammen mit der AZ, der Stadt Augsburg und der Friedenshausinitiative herausgegeben werden soll.

Geplant ist auch, weitere markenrechtlich geschützte Friedensartikel herzustellen. Bisher gibt es schon Friedenstauben in Silber und Gold bei zwei Augsburger Schmuckgeschäften. Hinzukommen sollen nun auch blaue T-Shirts mit weißer Taube, weil das beliebteste Motiv bei den Friedenshäuschen, das blaue Häuschen mit weißer Taube, bisher schon ca. 10.000 mal gemalt und verkauft wurde. 10 % des Gewinns aus dem Verkauf der Friedensartikel soll sozialen Zwecken zugeführt werden. Mit dem Friedensbuch und den Friedens-Markenartikeln soll weiter für ein friedliches Miteinander geworben werden.

Themen: Frieden, Kunst