Als Forum wurde in der römischen Antike der Platz der Volksversammlung bezeichnet. Das Bestreben des "Forum Fließenden Geld" ist es, den Bereich der Nachhaltigkeit auf das Finanz- und Geldwesen zu übertragen und eine Verbesserung für das Volk zu erreichen (im Einklang mit Ökologie, Ökonomie & Sozialem). Jeder, der sich davon angesprochen fühlt, soll sich in diesen fließenden Prozess integrieren können.

Die Menschheit steht an einem wichtigen Punkt und hat zur Gestaltung einer lebenswerten Zukunft gerade jetzt wichtige Geldfragen nachhaltig zu beantworten:

· Wie wird die Gesellschaft das Geld für die alten Menschen im Hinblick auf ihr erhöhtes Lebensalter aufbringen?

· Wie können wir zusätzlichen Milliarden Menschen einen Lebensunterhalt bieten, wenn der technische Fortschritt keine zusätzlichen Arbeitsplätze mehr schafft?

· Wie können wir den Konflikt zwischen kurzfristigen finanziellen Interessen und einer langfristigen und nachhaltigen Wirtschaftsweise lösen?

· Wie können wir uns besser aufstellen, um künftige Wirtschafts-, Schulden- und Währungskrisen zu vermeiden?

An Hand dieser Fragen ist klar, dass bei dem Thema Geld keine isolierte Betrachtungsweise eingenommen werden darf, sondern eine enge Verzahnung mit Bildung- und Wirtschaftsthemen existiert.
Die Mitglieder der Forum Fließendes Geld sehen sich nicht als Zauberer und haben deshalb auch keine schnelle und profane Lösung für diese Fragen in der Schublade liegen. Immer mehr Menschen fühlen jedoch, dass so wie bisher nicht weitergemacht werden kann und dass auch der Umgang mit Geld nachhaltig zu überdenken ist.

Die Grundgedanken:
Fließendes Geld dient dem Menschen, es schützt unsere Natur und stärkt unsere demokratischen Strukturen.

Der Fehler im System:
Die Realwirtschaft dient dazu, die materiellen Lebensgrundlagen zu sichern. Die Finanzwirtschaft dagegen dient dazu, aus Geld mehr Geld zu machen. Geld wird verzinst und die Zinsen wieder verzinst (Zinseszinseffekt). So werden die Guthaben exponentiell und koppeln sich mehr und mehr von der Realwirtschaft ab.

Die Lösung:
Geld sollte nicht durch Zins in den Wirtschaftskreislauf gelockt werden - sondern im Gegenteil: eine Umlaufgebühr für nicht investiertes Geld sollte als Umlaufimpuls dienen. Ziel dieser Gebühr ist es, ein System ohne exponentiellen wirtschaftlichen Wachstumszwang und ohne Umverteilung von fleißig zu reich zu schaffen. Anstatt dass Geld die Welt regiert, kann es so der großen Mehrheit der Menschen dienen.

Rupert Bader und  Benedikt Michale

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