Soziales und ökologisches Wirtschaften fördern W3  Soziales und ökologisches Wirtschaften fördern

Ziel 3: weltweite Auswirkungen unseres Handelns berücksichtigen

Aktivitäten der Stadtgesellschaft

Stadtverwaltung:

Nachhaltigkeitstag Wirtschaft
Das Büro für Nachhaltigkeit gestaltet seit 2017 zusammen mit der Wirtschaftsförderung und der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH jährlich im Herbst einen Nachhaltigkeitstag Wirtschaft – 2017 zur globalen Verantwortung in der Lieferkette, 2018 zu Neuer Arbeit.
https://www.region-a3.com/service-fuer-unternehmen/corporate-social-responsibility/
https://www.bayern.oikocredit.de/

Zivilgesellschaft:

Austausch und Vernetzung regionaler Wirtschaftsakteure
Der Arbeitskreis Unternehmerische Verantwortung, eines der Foren der Lokalen Agenda 21 Augsburg, besteht aus Nachhaltigkeitsexpertinnen und -experten aus Augsburg und Umgebung und hat seine Arbeit im Dezember 2012 begonnen. Ziel ist, dass die Wirtschaftsakteure der Region Augsburg verstärkt auf nachhaltige Entwicklung setzen, die gesellschaftliche Verantwortung, Umweltverträglichkeit und erfolgreiches Wirtschaften verbindet. Zur Unterstützung hat der Ak Unternehmerische Verantwortung die Austauschplattform FOKUS N geschaffen. Seit 2013 werden hier unterschiedliche Veranstaltungsformate rund um nachhaltiges Wirtschaften angeboten – von Frühstücken über Impulsveranstaltungen bis hin zu großen Fokus N-Treffen. Ein ständiger Expertenkreis steht Wirtschaftsakteuren als Sparingspartner zur Seite, wenn es um Fragen der Nachhaltigkeit geht.
https://fokus-n.de/
weitere Informationen zum Ak Unternehmerische Verantwortung

Kritische Auseinandersetzung mit den globalen Folgen unseres Wirtschaftens
Die Augsburger Regionalgruppe der weltweiten globalisierungskritischen Bewegung attac hatte Anfang 2016 über 300 Mitglieder in verschiedenen Arbeitskreisen und Projekten. Verschiedene Arbeitskreise organisieren Aktionen u. a. zu Freihandelsabkommen, Weltfinanzkrise und Alternativen einer Solidarischer Ökonomie.
Die Werkstatt Solidarische Welt e. V. organisiert Besuche von Produzentinnen und Produzenten aus Ländern des Südens, die hier über ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen berichten, und Workshops zu Themen wie zum Beispiel „Welternährung und Fairer Handel“, „Globalisierung im Kleiderschrank“ oder „Die dunklen Seiten der Schokolade“. Die jährlich stattfindende „Faire Woche“ sowie der Weltladentag mit „Fairen Frühstücken“ verdeutlichen die Auswirkungen unseres Tuns auf die Länder des Südens und geben bei spielhaft Anregungen, wie wir uns durch unser Verhalten für eine gerechtere und solidarische Welt einsetzen können.
https://www.attac-netzwerk.de/augsburg/startseite/
http://weltladen-augsburg.de/werkstatt/

Wirtschaft:

Nachhaltigkeitsvorreiter in der Wirtschaft
Die Degree Clothing GmbH setzt sich für nach haltig und fair produzierte Mode auf lokaler und globaler Ebene ein. Die eigenen Textilien werden in der EU und in Augsburg aus veganen Biostoffen produziert. Bei einigen Produkten wird mit dem Textilmuseum und den Schäfflerbach-Werkstätten zusammengearbeitet. Daneben bietet Degree auch ein Outlet mit nachhaltiger Mode an. Für seine gesamten Aktivitäten wurde Degree 2018 mit dem erstmals vergebenen Unternehmenspreis des Augsburger Zukunftspreises ausgezeichnet.
Das Bio-Hotel Bayerischer Wirt ist seit 2017 der erste Gemeinwohl-zertifizierte Betrieb in Augsburg.
https://degreeclothing.de/
http://www.bayerischer-wirt.de/nachhaltigkeit/

 

 

 

 

Indikatoren

Zahl der Menschen aus Augsburg, die über den Oikocredit Förderkreis Bayern Genossenschaftsanteile an Oikocredit besitzen, sowie die Gesamtsumme, für die Anteile besessen werden.
Die 1975 auf Initiative des Weltkirchenrats gegründete internationale Genossenschaft Oikocredit vergibt Finanzierungen an Mikrofinanzorganisationen, aber auch an Genossenschaften, Fair-Handelsunternehmen, kleinbäuerliche Betriebe sowie grüne Energieprojekte in Ländern des sogenannten Globalen Südens.
Daten: Oikocredit Bayern

Anzahl der Unternehmen in Augsburg mit bestehender Nachhaltigkeitsberichterstattung nach Deutschem Nachhaltigkeitskodex (DNK) bzw. Gemeinwohlbilanz. Die Unternehmen werden mit ab dem Jahr, in dem der Bericht erstellt wurde, mitgezählt und solange ihre Berichterstattung gültig ist.
Diese beiden Zertifizierungssysteme sind die derzeit auch für kleinere Unternehmen am ein fachsten machbaren ganzheitlichen Systeme, wobei die Gemeinwohlbilanz den umfassendsten Anspruch erhebt.
Daten: Büro für Nachhaltigkeit

Indikatorblatt W3.3-2 Nachhaltige Unternehmen